Kreuzschwestern Bayern

Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Hl. Kreuz

Luftbild 2018Gemünden

In Gemünden leben 57 (Stand November 2020) Schwestern im Kloster.

Vor einigen Jahren waren viele Schwestern noch in den Bereichen der Schulen und den sozialpädagogischen Einrichtungen tätig. 

Die meisten Schwestern sind nun im Ruhestand und nehmen ordensinterne Aufgaben war. In der ordensinternen Schwesternpflegeabteilung werden plege- und betreuungsdürftige Schwestern aufgenommen.

Die Schwestern sind Ansprechspartnerinnen für viele ehemalige Schülerinnen und Lehrerinnen, Kinder und Erzieherinnen.

Im Apostolat der Gastfreundschaft und des Gebetes sind die Schwestern für die Menschen da.

Heute arbeiten 170 Mitarbeiter/innen im Kloster und in den verschiedenen Einrichtungen. Sie nehmen in großer Verantwortung die Aufgaben wahr in den Bereichen Bildung, Soziales und Gesundheit.

Schwestern engagieren sich nach wie vor  in der Pastoral, im Musikunterricht, in der Flüchtlingsbetreuung und anderen sozialen Projekten (zum Vergrößern des Bildes bitte darauf klicken).

 

Die Kirche des Kreuzklosters

Ovalbau mit Flachkuppel, erbaut 1958
Architekt: Regierungsbaumeister Hans Beckers, Regensburg

Kirche 2

 

Schon von außen fällt die ovale Form auf, die im Innern der Kirche betont wird durch
- 24 Ziersäulen und
- das durchgehende Band der farbig gestalteten Fenster (Entwurf: Blasius Spreng, Ausführung: Hofglaserei Schneider, Regensburg).
Die ovale Form wurde gewählt, um die Kirche optisch vom übrigen Gebäudekomplex abzusetzen.

Bild Innen k
 Bild Altar k

Der Altar aus Kunstmarmor (Gewicht der Platte 5 Ztr,
Gewicht der beiden Stumpen“ jeweils 3 Ztr) steht im
Brennpunkt der Raumellipse. Er weist in seiner Wuchtig-
keit auf die Bedeutung des eucharistischen Geschehens hin. 

 

 

Das Hängekreuz im Altarraum wurde von Sigfried Moroder,
(gebürtiger Südtiroler) geschaffen. Es zeigt die hingebende
Liebe Christi, Tod und zugleich Auferstehung. Christus steht
auf der kleinen Erde, dem Ort der Heilsgeschichte. Er trägt
keine Dornenkrone, die goldene Umrahmung seines Hauptes
ist ein Hinweis auf Christus, den Sieger. Öffnungen im Kreuzes-
balken deuten die Verklärung an.

 Bild Kreuz k
 Bild Tabernakel k

Der Tabernakel, eine Goldschmiedearbeit von Michael Amberg, Würzburg, stellt auf der Vorderseite die himmlische Gottesstadt mit den 12 Toren dar und in deren Mitte ein weißes Lamm auf blauem Hinter- grund. Das Weiß ist Sinnbild der Fehlerlosigkeit, das Blau weist hin auf das Majestätische, das Überirdische, das Göttliche.
An der Stele, die den Tabernakel trägt, ist eine Linienführung erkennbar, die Wellen eines strömenden Wassers andeutet. Sinnbildlich ist damit die Gnade gemeint, die vom Tabernakel ausströmt. 

 

In der Klosterkirche befinden sich keine Heiligenfiguren, außer einer barocken Dar- stellung der Aufnahme Mariens in den Himmel im Stil von Murillo in einer Seitennische. Sie ist ein  Werk des Stein- und Holzbildhauers Karl Stilp, der auch den Hochaltar der Basilika in Waldsassen und die Atlanten in der dortigen Bibliothek geschaffen hat. Die Marienfigur brachten die Schwestern von dem zum Kloster in Eger gehörenden Gut Palitz mit nach Bayern, als sie 1950  ihr Kloster in Eger verlassen mussten und nach Bayern aussiedelten.

 Bild Statue k

Bild Orgel kOrgelbaumeister Zeilhuber aus Altstätten im Allgäu schuf
1970 die Orgel für die Klosterkirche. Sie umfasst        
2 Manuale,     
19 klingende Register und
1497 Pfeifen.