essen2017 02Mittagessen

Die Kinder unseres Hauses erhalten auf Wunsch täglich ein von der hauseigenen Klosterküche zubereitetes Mittagessen.

Dabei stehen die Qualität, die Vielfalt und die Bedürfnisse der Kinder im Mittelpunkt der Essenszubereitung. Die Eltern/Kinder können täglich entscheiden, ob sie von diesem Angebot Gebrauch nehmen. Der von der Küchenleitung in Absprache mit dem Kindergarten und der Kinderkrippe erstellte Speiseplan ist auf die Kinder abgestimmt. Er wird den Eltern per mail eine Woche im Voraus zugesandt.

Das Mittagessen kostet 2,50 €/ Kindergartenkind und 2,00 € / Krippenkind (unter 3 Jahren).

Das Küchenpersonal/die Küchenleitung wird regelmäßig fortgebildet um den Ansprüchen an eine kindgerechte Ernährung gerecht zu werden.

Die Einrichtung hat u.a. am „Coaching Kitaverpflegung teilgenommen und freut sich über eine Auszeichnung von Staatsminister Brunner. "Qualität – von Anfang an" lautete das Motto an der Verpflegungsprofis aus ganz Bayern teilnahmen. Im Rahmen der Fachtagung erhielten darüber hinaus zahlreiche Kindertageseinrichtungen Urkunden für den erfolgreichen Abschluss des Coachings Kitaverpflegung.

Für unsere Leckermäulchen gibt es eine liebevolle Verpflegung: Mittagessen im Haus für Familien heißt nicht „nur satt“ werden. Seit fast 2 Jahren arbeiten hier im Kloster Mengkofen Pädagogen, Küche und Gärtner Hand in Hand.

Die Kinder dürfen mir Klostergärtner Andreas anbauen, pflegen und hegen. Aus Samen Pflanzen ziehen, pflegen und beobachten, wie etwas wächst und gedeiht. Es macht oft Mühe, denn vieles ist mit Arbeit verbunden – aber es macht immer Spaß! …. Und in das selbstgezogene Gemüse hat noch jedes Kind mit großem Appetit hineingebissen.

Bereits im Frühjahr sind die Kinder im Gewächshaus unterwegs. Es dauert seine Zeit, bis aus Samen Pflänzchen werden und aus Pflanzen leckeres Essen. Im Klostergarten und im Kindergarten wird vieles angebaut: Obstbäume und Obststräucher, Gemüse und Kräuter, und die Kinder helfen gerne bei Anbau, Pflege, Ernte und Verarbeitung. Dadurch bekommen die Kinder einen unmittelbaren Bezug zu Ihrem Essen. Das Staunen über das Wachsen und Gedeihen – aber auch der damit verbundene Aufwand schafft eine Wertigkeit gegenüber den Lebensmitteln.

Wenn Kinder sehr früh lernen, wie man mit wenigen Mitteln etwas selbst herstellen kann, wenn eigenständiger Umgang mit Küchenutensilien und das gemeinsame Kochen Freude macht und auch noch schmeckt, dann sind Grundlagen für eine spätere Eigenverantwortung und Versorgung gelegt.

Einen sehr wichtigen Part übernimmt die Klosterküche. Eine enge und gute Zusammenarbeit ist dafür unerlässlich. Die Kinder sollen einen direkten Bezug vom Produkt aus dem Klosteracker, über die Küche auf den Kindergartentisch erhalten.

Regelmäßig kommt die Küchenchefin in den Kindergarten. Die Kinder können ihr erzählen, was ihnen besonders gut schmeckt, was sie nicht so gerne mögen. Sie dürfen auch in der Klosterküche mithelfen. Immer wieder dürfen sie sich auch Wunschmahlzeiten zusammenstellen. Dabei gibt es neben klassischen „Kindergerichten“ wie Pizza durchaus auch gesunde Wünsche. Der bunter Salat aus dem heimischen Anbau ist mindestens genauso begehrt.

„Unsere Klosterküche ist kein reiner Essenslieferant“, freut sich Einrichtungsleitung Manuela Drexler. Dass dies so ist, hat viel Kommunikation und Bereitschaft erfordert. Die Kinder haben hier nicht nur ein Recht auf Mitbestimmung und gehört werden. Sie dürfen sich auch selbst immer wieder als Topfgucker und Mitwirker in der Großküche einbringen. Das schafft Bezug auf beiden Seiten und ist sicher nicht selbstverständlich. Vor allem aber hat es einen unbezahlbaren Effekt. Die Kinder lieben das Essen und probieren auch alles. Auch für die Eltern ist die Zusammenarbeit im Kloster der Kreuzschwestern, mit mehreren Vorteilen verbunden. Sie wissen, ihre Kinder gesund versorgt und die Kinder bleiben alle sehr gerne zum Essen in der Kindertagesstätte.

 

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